Phishing-Simulation, die den Nachweis bringt — nicht nur die Statistik
Unbegrenzte Kampagnen. Betriebsrat sagt ja. Prüfer bekommt sein PDF.
Trainieren Sie Ihre Belegschaft mit realistischen Test-Mails — und messen Sie, wer verdächtige Nachrichten meldet, nicht nur, wer klickt. Enthalten ab Hugo Learn Standard, dem Schulungspaket mit 31 Modulen.
- 33 %klicken ohne TrainingQuelle: KnowBe4 Benchmarking Report 2026
- 43 %im GesundheitswesenQuelle: KnowBe4 Benchmarking Report 2026
- −87 %Klickrate nach 12 MonatenQuelle: KnowBe4 Benchmarking Report 2026
- 10 → 60 %Melderate mit TrainingQuelle: Hoxhunt Phishing Trends 2026
Ab Hugo DSB Standard im Tarif enthalten · auf Deutsch · in Deutschland verarbeitet.
Wo das dazugehört
Hugo Phish ist kein eigenes Produkt mehr. Die Simulation ist ab Hugo Learn Standard enthalten — zusammen mit dem kompletten Schulungskatalog. Das begleitete Jahresprogramm mit Betriebsrats-Vorlagen und Audit-Paket ist die Stufe Hugo Learn Programm. Sie buchen also keine zweite Software, sondern eine Stufe höher.
Was ist eine Phishing-Simulation?
Eine Phishing-Simulation ist ein kontrollierter Phishing-Test, bei dem ein Unternehmen selbst täuschend echte Phishing-E-Mails an die eigenen Mitarbeitenden schickt — um zu messen, wie viele darauf hereinfallen, wie viele die Bedrohung melden, und um beides im selben Moment zu schulen.
Der entscheidende Unterschied zu einem echten Angriff ist die Absicht: Es wird kein Schaden angerichtet und keine Zugangsdaten werden abgegriffen. Wer klickt, landet nicht auf einer präparierten Seite, sondern in einer kurzen Lektion. Aus dem Fehler wird eine Übung, aus der Übung eine Zahl — und aus der Zahl ein Nachweis, den Prüfer akzeptieren.
Fachlich gehört die Simulation zu den technischen und organisatorischen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO und damit zur Cybersicherheit eines Unternehmens. Sie ist außerdem der praktische Teil dessen, was das NIS2-Umsetzungsgesetz von betroffenen Unternehmen an Sensibilisierung verlangt: nicht nur Wissen vermitteln, sondern belegen, dass es wirkt. Der Mensch bleibt die Schwachstelle, die kein Mailfilter schließt — und die einzige, die man trainieren kann.
Vier Signale, die auffallen sollten
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Die Absenderdomäne
Sieht aus wie Microsoft, ist es aber nicht:
microsoft-365-security.netgehört nicht zu Microsoft. Der Blick gehört hinter das @, nicht auf den Anzeigenamen. -
Der Zeitdruck
Eine Frist von 24 Stunden soll das Nachdenken abkürzen. Echte Anbieter kündigen Sperrungen früher an — und nie in der ersten Mail.
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Die unpersönliche Anrede
„Sehr geehrter Nutzer" statt Ihres Namens. Wer Ihre Lizenz verwaltet, kennt Ihren Namen.
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Der Knopf statt der Adresse
Ein Knopf verbirgt, wohin er führt. Zeigen Sie mit der Maus darauf, ohne zu klicken — unten links steht das Ziel.
Genau diese Auflösung sieht in der Simulation, wer geklickt hat — direkt im Anschluss, ohne dass jemand davon erfährt.
Anruf-Drills: Vishing und Deepfake-Anrufe üben, ohne dass jemand anruft
Der Angriff hat den Kanal gewechselt. Wer eine Belegschaft nur auf E-Mails trainiert, trainiert die Hälfte. Ein Anruf-Drill ist eine rund vierminütige, verzweigte Audio-Szene im Browser: Das Telefon klingelt auf dem Bildschirm, eine KI-Stimme baut Druck auf, die Person entscheidet zwischen zwei bis vier Reaktionen — und die Szene reagiert darauf. Am Ende steht die Auflösung mit den Warnsignalen und einer kurzen Lektion.
Vier Signale, die auffallen sollten
- 1
Die unterdrückte Nummer
Wer aus dem eigenen Haus anruft, kommt mit der internen Durchwahl. Eine unterdrückte Nummer nimmt Ihnen die einfachste Prüfung ab — den Rückruf.
- 2
Die Uhrzeit als Frist
„Bis zwölf Uhr“ ist keine Information, sondern ein Werkzeug. Die Frist ist so gewählt, dass für eine Rückfrage angeblich keine Zeit bleibt.
- 3
Der Weg an der Buchhaltung vorbei
Eine Zahlung, die den vereinbarten Weg verlassen soll, ist das eigentliche Signal. Echte Anordnungen halten den Prozess aus.
- 4
Das Vier-Augen-Prinzip als Formalie
Wer die zweite Unterschrift als Bürokratie abtut, greift genau die Kontrolle an, die diesen Betrug sonst stoppt.
Genau diese Auflösung sieht am Ende, wer den Drill absolviert hat — zusammen mit dem sicheren Weg durch dieselbe Szene und einer Kurzlektion von rund einer Minute. Gespeichert wird, welche Antworten gewählt wurden; kein Ton, kein Mikrofon, keine Aufnahme.
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Der Anruf kommt herein
Anzeige „Geschäftsführung“, Nummer unterdrückt. Vor dem Start steht schwarz auf weiß, dass es eine Übung ist und die Stimme aus einem Sprachmodell kommt. Der Ton startet erst auf Klick.
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Die Szene setzt unter Druck
Eine Frist, eine Bitte um Verschwiegenheit, ein Weg an der Buchhaltung vorbei. Untertitel laufen mit und lassen sich abschalten; ohne Ton bleibt die Übung als Text absolvierbar.
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Sie entscheiden
Zwei bis vier Antworten, wählbar per Maus oder mit den Tasten 1 bis 4. Kein Countdown — der Druck kommt aus der Szene, nicht aus einer Uhr. Je nach Antwort geht das Gespräch weiter oder endet.
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Die Auflösung
Ergebnis, Warnsignale im Klartext, der sichere Weg durch dieselbe Szene und eine Kurzlektion. Dazu der Hinweis, wie ein echter Anruf dieser Art gemeldet wird.
Warum wir bewusst nicht anrufen
Es gibt Anbieter, die für ihre Übung tatsächlich zum Hörer greifen und automatisiert Telefonnummern wählen. Wir tun das nicht — und zwar aus drei nüchternen Gründen: Ein Testanruf braucht die oft private Rufnummer der Beschäftigten, er braucht einen Telefonieanbieter als zusätzlichen Auftragsverarbeiter, und er erzeugt eine eigene Diskussion mit dem Betriebsrat, die mit dem Lernziel nichts zu tun hat.
Der Drill läuft deshalb im Browser. Es gibt keine Rufnummer, keinen Mikrofonzugriff und keine Aufnahme der Person — gespeichert wird ausschließlich, welche Antworten gewählt wurden.
Generische Stimmen, keine Stimmklone
Die Stimmen sind synthetisch und generisch. Wir klonen keine Stimme einer echten Führungskraft — auch dann nicht, wenn sie es erlauben würde. Ihre Einwilligung deckt nämlich nicht die Täuschung derjenigen, die den Anruf hören.
Dass eine KI spricht, steht als Text auf dem Vorbereitungsbildschirm, während des Gesprächs und in der Auflösung. Das verlangt Art. 50 Abs. 5 der Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung): Der Hinweis muss spätestens zum Zeitpunkt der ersten Interaktion erfolgen, klar erkennbar und barrierefrei. Diese Pflicht gilt seit dem 02.08.2026.
Fünfzehn Szenarien, zwei Wege hinein
Zum Start stehen fünfzehn Szenarien bereit, zwölf auf Deutsch und drei auf Englisch: die eilige Überweisung an einen neuen Lieferanten, der IT-Support, der nach dem Passwort fragt, die Bank mit dem angeblich gesperrten Konto, der Lieferant mit der neuen Bankverbindung, die Vollstreckungsstelle, der angebliche Hersteller-Support, der Paketdienst mit der Zollgebühr, die Personalabteilung mit den Gehaltsdaten, der Rückruf auf eine Nummer aus einer verdächtigen Mail, die Freigabe aus einer Videokonferenz, die es nie gab, der drängende Geschäftspartner und die neue Kollegin, die schnell einen Zugang braucht.
In die Übung kommt man auf zwei Wegen. Entweder als eigene Welle — eine neutrale Einladung mit dem Betreff Sicherheitsübung: 4 Minuten, verteilt über die Arbeitstage wie eine Mail-Kampagne. Oder direkt im Anschluss an einen Klick in einer Mail-Simulation: Wer auf den Köder hereinfällt, bekommt den Anruf zum selben Vorwand. Das ist die Kette, die Angreifer tatsächlich benutzen.
Der Trend ist messbar, aber er wird oft übertrieben zitiert — deshalb hier mit dem richtigen Rahmen: CrowdStrike zählte im zweiten Halbjahr 2024 rund 442 % mehr Vishing-Aktivität als im ersten Halbjahr desselben Jahres. Der Verizon DBIR 2026 misst für mobile Kanäle insgesamt — SMS und Anruf zusammen — einen Anstieg der mittleren Klickrate von 1,4 auf 2 %. Beides sind Größenordnungen, keine Prognose für Ihr Haus.
Enthalten in der Stufe Programm
Anruf-Drills kosten nichts extra. Sie gehören zur Stufe Programm — wie der QR-Köder und die simulierte Anmeldeseite. Standard sieht sie als Hinweis, Free gar nicht.
Wichtig für Betriebe mit Betriebsrat: Ein neuer Kanal mit einer neuen Datenart ist ein eigener mitbestimmungspflichtiger Vorgang. § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG erfasst Einführung und Anwendung — eine Vereinbarung, die nur simulierte E-Mails nennt, deckt Drills nicht ab.
Was der Betriebsrat wissen mussRechtsgrundlage der Auswertung ist das berechtigte Interesse an der Informationssicherheit, Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. f DSGVO in Verbindung mit Art. 32 Abs. 1 DSGVO, ergänzt um die Betriebsvereinbarung als Kollektivvereinbarung nach Art. 88 DSGVO. Auf § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG stützen wir uns nicht mehr: Der EuGH hat die Anforderungen an mitgliedstaatliche Vorschriften geklärt (30.03.2023, C-34/21), das Bundesarbeitsgericht hat die Norm daraufhin für unanwendbar erklärt (08.05.2025 – 8 AZR 209/21). Mehr dazu im Artikel Vishing und Deepfake-Anrufe trainieren.
Warum die meisten Awareness-Schulungen wenig bringen
Eine große Untersuchung aus dem Gesundheitswesen (rund 20.000 Beschäftigte, acht Monate) fand: Die klassische Jahresschulung hat kaum einen messbaren Effekt darauf, ob jemand auf eine Phishing-Mail hereinfällt. Der Grund ist banal — die Inhalte werden schlicht kaum angesehen.
Was nachweislich wirkt, ist etwas anderes: kurze, kontinuierliche Übung in hoher Häufigkeit, Lernen im Moment des Fehlers und das Training auf das Melden statt auf das reine Vermeiden. So entsteht Sicherheitsbewusstsein, das im Ernstfall trägt — und nicht nur eine Teilnahmeliste. Genau darauf ist Hugo Learn gebaut; daneben stehen die technischen Maßnahmen (Mailschutz, Website-Sicherheit, ISMS), die eine Schulung allein nie ersetzt. Angreifer suchen sich den bequemsten Weg — und das ist seit Jahren die E-Mail.
Kennzahlen als Branchen-Benchmark, Quelle jeweils an der Zahl. Hugo Learn unterstützt den Nachweis geeigneter Maßnahmen; eine Zusicherung von Rechtssicherheit im Einzelfall ist damit nicht verbunden.
Werte als Tabelle
| Welle | Klickrate | Melderate | Resilienz-Index |
|---|---|---|---|
| Welle 1 Ausgangswert | 33 % | 0 % | 58,4 |
| Welle 2 nach 3 Monaten | 21 % | 25 % | 65,2 |
| Welle 3 nach 6 Monaten | 13 % | 46 % | 70,2 |
| Welle 4 nach 9 Monaten | 8 % | 50 % | 74,4 |
Beispielverlauf aus einem Demo-Mandanten der Plattform — eine fiktive Organisation mit 24 erfundenen Beschäftigten. Gesetzt sind dort nur die Ereignisse; Klickrate, Melderate und Resilienz-Index hat dieselbe Rechnung erzeugt, die auch bei Ihnen läuft. Kein Kundenbeleg und keine Zusage über erreichbare Werte.
So läuft eine Phishing-Kampagne ab
Vom Freigeben der Zustellung bis zum Dokument, das im Audit auf dem Tisch liegt — fünf Schritte, die sich vollständig automatisieren lassen. Eine Kampagne (oft auch Phishing-Test genannt) ist dabei eine einzelne Welle; mehrere Wellen über das Jahr ergeben das Programm.
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Zustellung sichern
Bevor die erste Mail rausgeht, führt der Zustell-Assistent Sie durch die Freigabe in Microsoft 365, Google Workspace, Mimecast, Proofpoint oder Hornetsecurity. Eine Prüfmail bestätigt, dass die Simulation im Postfach ankommt — und nicht stumm in der Quarantäne verschwindet.
Kein Blindflug: Sie wissen vor dem Start, dass die Messung gültig wird.
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Szenario wählen und versenden
Aus 73 Vorlagen wählen Sie ein Szenario — Rechnung, Paketbenachrichtigung, Lizenzwarnung, interne Freigabe — oder passen es an Ihre Sprache an. 55 davon stehen ab Standard bereit, auf Deutsch und Englisch; dazu kommen in der Programm-Stufe QR-Code-Köder (Quishing), simulierte Login-Seiten und Branchenpakete. Wer welche Sprache bekommt, entscheidet sich je Person. Der Versand läuft gestaffelt und nur zwischen 7 und 18 Uhr Ortszeit, außerhalb von Feiertagen und Sperrzeiten.
Eine Kampagne ist in unter 15 Minuten eingerichtet.
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Im Moment des Klicks unterrichten
Wer auf den Link klickt, landet nicht auf einer Fehlerseite, sondern auf einer Landingpage mit einer kurzen Lektion: Das war eine Übung — und das waren die Signale, an denen sich die Phishing-Mail erkennen ließ. Vier Minuten, freiwillig, ohne Meldung an Vorgesetzte. Genau dieser Moment ist der Grund, warum Simulationen wirken und Jahresschulungen nicht.
Lernen genau dann, wenn die Aufmerksamkeit da ist.
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Melderate und Klickrate lesen
Die Auswertung zeigt beide Kennzahlen: wie viele geklickt haben — und wie viele die Mail aktiv gemeldet haben. Die zweite Zahl ist die interessantere, weil sie beschreibt, ob Ihre Belegschaft im Ernstfall Alarm schlägt. Gemeldet wird über den Outlook-Meldebutton oder über ein Melde-Postfach, das Sie in zehn Minuten einrichten — ohne dass die IT ein Add-in ausrollen muss.
Klickraten und Melderaten je Abteilung — erst ab fünf beteiligten Personen.
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Den Nachweis erzeugen
Der Kampagnen-Bericht als PDF und — in der Programm-Stufe — das Audit-Paket mit Zuordnung zu DSGVO Art. 32, ISO/IEC 27001 A.6.3 und den Anforderungen aus dem NIS2-Umsetzungsgesetz, samt Branchen-Benchmark. Zum Quartalsende kommt der Bericht von selbst. Das ist die Form, in der Prüfer und Cyberversicherer danach fragen.
Aus einer Übung wird ein Dokument, das im Audit trägt.
Vorher wissen, wo Sie stehen
Der Selbsttest — ohne eine einzige Test-Mail
Zwölf Fragen zu Meldeweg, Übung, Anrufbetrug, Technik, Mitbestimmung und Nachweis. Sie brauchen dafür weder ein Konto noch die Freigabe Ihrer Absenderdomäne — und wissen danach, welche der fünf Stellen bei Ihnen die schwächste ist.
Was kostet eine Phishing-Simulation?
Pro Mitarbeiter und Jahr, netto, jährliche Abrechnung. Die Simulation ist ab der Stufe Standard enthalten — sie wird nicht extra berechnet.
Live-Jahrespreis netto. Die Mengenstaffel ist eingerechnet. Das Jahresprogramm wird ab 26 Mitarbeitern angeboten — darunter bleibt die Stufe Standard die passende Wahl.
Hugo Learn Standard
Der komplette Schulungskatalog plus unbegrenzte Phishing-Kampagnen.
pro Mitarbeiter / Jahr · netto
714 € / Jahr für 60 MA
- Unbegrenzte Phishing-Kampagnen
- 55 E-Mail-Vorlagen auf Deutsch und Englisch, anpassbar
- Zustell-Assistent für M365, Google, Mimecast, Proofpoint, Hornetsecurity
- Sofort-Lektion unmittelbar nach dem Klick
- Zwei Meldewege: Outlook-Add-in und Melde-Postfach
- Melde- und Klickrate, Auswertung erst ab 5 Personen
- Kampagnen-Bericht als PDF
- Kompletter Schulungskatalog (31 Module) + monatliche KI-Lektion
Hugo Learn Programm
Alles aus Standard — plus Jahresprogramm, Rechtspaket und Audit-Nachweis.
pro Mitarbeiter / Jahr · netto
1.440 € / Jahr für 60 MA
Das Jahresprogramm wird ab 26 Mitarbeitern angeboten. Darunter ist Standard die passende Stufe.
- Alles aus Standard
- Jahresprogramm im Autopilot: Kadenz, Sperrzeiten, Feiertage je Bundesland
- Schwierigkeit passt sich dem Stand jedes Einzelnen an
- Resilienz-Index mit offengelegter Berechnung
- Quartals-Bericht kommt automatisch
- Branchen-Benchmark aus anonymisierten Aggregaten
- Betriebsrats-Modus mit Protokoll und Vier-Augen-Freigabe
- 18 weitere Vorlagen: Quishing per QR-Code, simulierte Login-Seiten
- Branchenpakete: Gesundheit, Handwerk, Kanzlei, Schule, Verwaltung
- Nutzer-Abgleich mit Microsoft 365 — ohne je etwas zu löschen
- Anmeldung per SSO (SAML 2.0), auf Wunsch verpflichtend
- Mitlese-Zugang für den Betriebsrat, Auditor-Rolle, Datenexport
- Audit-Paket mit Normzuordnung und prüfbarem Integritätswert
- Rechtspaket: sechs Muster-Dokumente inkl. AVV-Anlage und TOM-Nachweis
- Nachweis als TOM ins Verarbeitungsverzeichnis — auf Knopfdruck
Staffel Standard
- ab 1 Mitarbeiter
- 14,90 €
- ab 25 Mitarbeitern
- 12,90 €
- ab 50 Mitarbeitern
- 11,90 €
- ab 100 Mitarbeitern
- 10,90 €
- ab 250 Mitarbeitern
- 9,90 €
Staffel Programm
- ab 26 Mitarbeitern
- 24,00 €
- ab 101 Mitarbeitern
- 21,00 €
- ab 251 Mitarbeitern
- 18,00 €
- ab 501 Mitarbeitern
- 15,00 €
Kleine Teams fangen kostenlos an: Hugo Learn Free ist dauerhaft gratis für bis zu 5 Mitarbeiter (3 Basis-Module mit Quiz und Zertifikat) — ohne Phishing-Simulation, weil dafür Ihre Absenderdomäne freigegeben werden muss. Für Systemhäuser gibt es eigene Partnerkonditionen — Einkauf 0 €, Verkaufspreis frei.
Ist das legal? DSGVO und Mitbestimmung
Die kurze Antwort: ja — mit zwei Hausaufgaben. Die lange Antwort steht hier, weil genau daran die meisten Projekte hängenbleiben, nicht an der Technik.
1. Datenschutz
Eine Simulation verarbeitet personenbezogene Daten Ihrer Beschäftigten — wer eine Mail geöffnet, geklickt oder gemeldet hat. Das braucht eine Rechtsgrundlage; in der Praxis ist das regelmäßig das berechtigte Interesse an der Sicherheit der Verarbeitung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) in Verbindung mit der Pflicht aus Art. 32 DSGVO, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zu treffen.
Dazu gehört, die Verarbeitung im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten zu führen und die Belegschaft vorab allgemein zu informieren — nicht über den Termin der nächsten Testmail, aber über das Verfahren als solches. Beides gehört ohnehin in die Datenschutz-Dokumentation, die wir für Mandate führen.
2. Betriebsrat
Wo ein Betriebsrat besteht, greift regelmäßig § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG: Eine Phishing-Simulation ist eine technische Einrichtung, die dazu geeignet ist, Verhalten und Leistung zu überwachen. Ob sie so eingesetzt wird, spielt für die Mitbestimmung keine Rolle — die Eignung genügt.
Praktisch heißt das: Der Betriebsrat entscheidet mit, und ohne Einigung läuft keine Kampagne. Das ist kein Hindernis, sondern Planungsaufwand — und der lässt sich verkürzen, wenn der Betriebsrat statt einer leeren Seite einen fertigen Textentwurf und nachprüfbare Zusagen bekommt. Was wir dafür in die Technik gebaut haben, steht unten in eigener Rubrik — nicht als Versprechen, sondern als Mechanik.
Was eine Betriebsvereinbarung regeln sollte
In der Programm-Stufe liegt eine Muster-Betriebsvereinbarung samt einem Papier zu den Rechtsgrundlagen als Vorlage bei. Die üblichen Streitpunkte sind immer dieselben fünf — wer sie vorab klärt, spart eine Verhandlungsrunde:
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Punkt 1
Zweck
Sensibilisierung und Nachweis nach Art. 32 DSGVO — ausdrücklich keine Leistungsbewertung.
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Punkt 2
Auswertungsebene
Auf welcher Ebene berichtet wird und ab welcher Gruppengröße überhaupt eine Auswertung entsteht.
-
Punkt 3
Folgenlosigkeit
Dass aus einem Klick keine arbeitsrechtliche Maßnahme folgt. Schwarz auf weiß, nicht als Zusage im Gespräch.
-
Punkt 4
Aufbewahrung
Wie lange Klickdaten aufgehoben werden und wann sie gelöscht werden.
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Punkt 5
Zugriff
Wer die Auswertung sehen darf — und wer ausdrücklich nicht.
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Punkt 6
Information
Wie die Belegschaft vorab über das Verfahren informiert wird.
Die Vorlagen sind allgemein gehalten und ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall. Sie sind als Arbeitsgrundlage gedacht, über die Ihr Betriebsrat und Ihre Rechtsabteilung diskutieren — nicht als Dokument, das ungelesen unterschrieben wird. Die beiden allgemeinen Dokumente — Muster-Betriebsvereinbarung und Rechtsgrundlagen-Papier — geben wir kostenlos als PDF heraus, auch ohne Kundenbeziehung.
Schutz, der nicht nur im Vertrag steht
Betriebsräte und Datenschutzbeauftragte sind genau die Gruppe, die nachprüft. Deshalb sind die folgenden Zusagen keine Einstellungen in einer Oberfläche, die ein Administrator umlegen kann — sie sind in der Datenbank durchgesetzt.
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Auswertung erst ab fünf Personen
Kennzahlen entstehen erst, wenn mindestens fünf Beschäftigte beteiligt waren — für die Organisation, die Abteilung und jede einzelne Welle gleichermaßen. Kleinere Gruppen bleiben leer, statt gerundet zu werden.
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Anonymität ist nicht abschaltbar
Der Wechsel in einen Modus mit Klarnamen ist an die Programm-Stufe gebunden und wird von der Datenbank abgelehnt, wenn die Voraussetzungen fehlen — auch bei einem direkten Aufruf an der Oberfläche vorbei.
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Auflösung nur im Vier-Augen-Prinzip
Wer im Einzelfall einen Namen sehen will, stellt einen Antrag mit Begründung; freigeben muss eine zweite Person. Jeder Schritt landet in einem Protokoll, das Administratoren nicht nachträglich ändern können.
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Aufbewahrungsfrist, die wirklich läuft
Sie legen fest, wie lange personenbezogene Rohdaten aufbewahrt werden. Ein nächtlicher Lauf sichert die Kennzahlen als Aggregat und löscht danach die Rohdaten. Bei Kontolöschung gehen die Simulationsdaten mit.
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Prüfbarer Integritätswert am Nachweis
Das Audit-Paket weist einen Prüfwert genau der ausgelieferten PDF-Datei aus, samt Anleitung, wie ein Prüfer ihn selbst nachrechnet. Eine nachträglich veränderte Datei fällt damit auf.
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Zwei Wege, eine Meldung
Ein Outlook-Add-in bringt den Meldebutton ins Postfach. Wo die IT kein Add-in ausrollt, richten Sie stattdessen in zehn Minuten ein Melde-Postfach ein. Am zuverlässigsten ordnet Hugo zu, wenn die verdächtige Mail als Anhang weitergeleitet wird — beim gewöhnlichen Weiterleiten geht es über Absender und Betreff.
Betriebsrats-Modus, Protokoll und Audit-Paket gehören zur Stufe Programm. Die Untergrenze von fünf Personen und die Aufbewahrungsregeln gelten unabhängig davon in jeder Stufe, in der ausgewertet wird.
Der Resilienz-Index — und wie er gerechnet wird
Klickrate und Melderate beschreiben eine Kampagne. Der Resilienz-Index beschreibt einen Verlauf: Er verrechnet Verhalten mit der Schwierigkeit der Täuschung und mit dem Schulungsstand. Andere Anbieter behandeln ihre Scores als Betriebsgeheimnis. Wir legen die Rechnung offen — aus einem einfachen Grund: Das Verhalten, mit dem sich der Index heben lässt, ist das gewünschte Verhalten.
Je Beschäftigtem und Welle
- Ausgangswert
- 50 Punkte
- für jede tatsächlich zugestellte Test-Mail
- Erkannt, nicht geklickt
- +20 × Faktor
- die Mail wurde ignoriert oder als Übung durchschaut
- Gemeldet
- +35 × Faktor
- aktives Melden — die Kennzahl, auf die es ankommt
- Schnell gemeldet
- bis +15
- linear fallend über die ersten fünf Minuten, danach +8
- Geklickt
- −25
- einmal je Welle, unabhängig von der Zahl der Klicks
- Zugangsdaten eingegeben
- −15 zusätzlich
- auf einer simulierten Login-Seite; der Inhalt wird nie gespeichert
- Nach eigenem Klick gemeldet
- +12
- Erholungsbonus — richtiges Verhalten, hebt den Klick aber nicht auf
Das Ergebnis wird auf 0 bis 100 begrenzt und über alle Wellen gemittelt. Wer im Zeitraum ein Schulungsmodul abgeschlossen hat, geht mit einem Schulungsanteil von zehn Prozent in die Wertung ein. Abteilungs- und Organisationswerte sind Mittelwerte der Einzelwerte — und entstehen erst ab fünf beteiligten Personen.
Schwierigkeitsfaktor
- leicht — Massenware
- 1,0
- mittel — gezielte Branchen-Mail
- 1,3
- schwer — Spear-Phishing
- 1,6
Wer eine schwere Täuschung durchschaut, bekommt mehr gutgeschrieben als jemand, der eine offensichtliche erkennt.
Die Schwierigkeit passt sich an
Unter einem Index von 40 kommen leichte Vorlagen, zwischen 40 und 70 mittlere, darüber schwere. Wer sicher unterwegs ist, wird gefordert; wer noch unsicher ist, wird nicht vorgeführt.
Die erste Welle bleibt bewusst gemischt: Sie soll den Ausgangswert messen, nicht schon steuern.
Der Index gehört zur Stufe Programm. Er ersetzt keine der beiden Grundkennzahlen — Klick- und Melderate stehen weiterhin daneben, weil sie ohne Erklärung verständlich sind.
Was „Human Risk Management“ bedeutet
Wer sich international mit Awareness beschäftigt, stößt auf den Begriff Human Risk Management — in Analystenberichten hat er seit 2024 die ältere Kategorie „Security Awareness & Training“ abgelöst. Gemeint ist eine Verschiebung der Perspektive: weg von der Frage „Haben alle die Schulung absolviert?“ hin zu „Wie hoch ist das Risiko, das aus dem Verhalten unserer Belegschaft entsteht — und sinkt es?“
Praktisch heißt das dreierlei. Erstens wird gemessen statt abgehakt: Teilnahmequoten sagen wenig, Klick- und Melderaten sagen etwas. Zweitens wird dort geschult, wo das Risiko sitzt, statt alle mit demselben Jahrespflichtprogramm zu belegen. Drittens wird der Nachweis zum Nebenprodukt der Messung, nicht zu einer separaten Fleißaufgabe.
Wir verwenden den Begriff auf deutschen Seiten bewusst sparsam — im deutschen Mittelstand sucht niemand danach. Gesucht wird nach „Phishing-Simulation“, „Security-Awareness-Schulung“ und „NIS2-Nachweis“. Die Sache dahinter ist trotzdem genau das, was diese Seite beschreibt.
Messen → korrigieren → vertiefen → belegen
Eine einzelne Kampagne ist eine Momentaufnahme. Wirkung entsteht erst, wenn aus den vier Schritten ein Kreis wird.
-
Messen
Eine Kampagne liefert zwei Zahlen: Klickrate und Melderate. Die erste zeigt die Angriffsfläche, die zweite die Abwehrbereitschaft.
-
Korrigieren
Wer klickt, bekommt im selben Moment die Lektion — vier Minuten, freiwillig, ohne Meldung nach oben. Das ist der Punkt, an dem tatsächlich gelernt wird.
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Vertiefen
Die Themen, bei denen es hakt, gehen als Modul aus dem Katalog an die Belegschaft. 31 Module plus monatliche KI-Lektion zur aktuellen Lage.
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Belegen
Am Ende steht ein Dokument: Kampagnen-Bericht, im Programm zusätzlich das Audit-Paket mit Zuordnung zu DSGVO, ISO 27001 und NIS2 — plus der Vergleich mit anderen Organisationen Ihrer Branche.
Genau diesen Kreis fahren Sie in der Stufe Programm automatisch: Kadenz einmal eingestellt, Sperrzeiten hinterlegt, Wellen laufen. Sie schauen aufs Ergebnis, nicht auf den Kalender.
Vom Klick bis ins Verarbeitungsverzeichnis
Awareness-Anbieter haben kein Verarbeitungsverzeichnis. Datenschutz-Anbieter haben keine Simulation. Wir haben beides in derselben Plattform — und deshalb endet die Kette nicht beim Bericht, sondern in dem Dokument, das eine Aufsichtsbehörde tatsächlich liest.
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Klick
Eine Übungsmail wird geöffnet oder geklickt.
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Sofort-Lektion
Vier Minuten, im Moment des Fehlers.
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Nachweis
Melderate, Abschlussquote, Zeitraum.
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Maßnahme in der VVT
Sensibilisierung als TOM, mit Wirksamkeitsbeleg.
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Audit-Paket
Art. 32 DSGVO, ISO 27001 A.6.3, NIS2, § 391 SGB V.
Warum das mehr ist als ein Bericht
Art. 32 DSGVO verlangt nicht nur Maßnahmen, sondern „ein Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung, Bewertung und Evaluierung der Wirksamkeit“. Genau diese Wirksamkeit liefert die Simulation als Zahl — und in der Programm-Stufe wandert sie mit einem Klick als technisch-organisatorische Maßnahme in Ihr Verarbeitungsverzeichnis, samt Beleg aus Melderate, Abschlussquote und Zeitraum.
Auf Knopfdruck, nicht automatisch: In einem Dokument, das eine Aufsichtsbehörde liest, wäre eine Eintragung ohne Ihre Zustimmung genau falsch. Ein vorhandener Beleg wird ersetzt, nicht angehäuft — und der Vorgang wird protokolliert.
Und wenn Ihr Kunde fragt
In Lieferantenfragebögen stehen fast immer dieselben zwei Fragen: ob Beschäftigte regelmäßig geschult werden und ob das belegt ist. Wer zusätzlich Hugo Shield nutzt, beantwortet beide nicht mehr von Hand — sie füllen sich aus den eigenen Schulungsdaten, inklusive Freitext-Beleg.
Das ist der praktische Teil des Ganzen: Der Aufwand, den eine Awareness-Maßnahme erzeugt, zahlt an drei Stellen zurück statt an einer.
Wie wir uns von den großen Anbietern unterscheiden
KnowBe4, SoSafe und Hornetsecurity bauen gute Plattformen. Für einen deutschen Mittelständler mit 30 bis 300 Beschäftigten sind vier Dinge trotzdem anders.
Auf Deutsch gedacht, nicht übersetzt
Module, Vorlagen und Rechtsbezüge entstehen auf Deutsch und entlang deutscher Normen — DSGVO, BetrVG, NIS2-Umsetzungsgesetz. Internationale Plattformen liefern gute Technik, aber eine übersetzte Oberfläche mit US-Rechtsrahmen im Hintergrund.
Ein Tool statt zwei Verträge
Bei uns ist die Simulation Teil der Schulungsplattform: 31 Module, monatliche KI-Lektion und unbegrenzte Kampagnen ab 14,90 € pro Mitarbeiter und Jahr. Anbieter, die beides trennen, verkaufen zwei Verträge.
Kein Mindestabnahme-Gespräch
Sie buchen ab dem ersten Mitarbeiter online. Kein Kick-off-Termin als Kaufvoraussetzung, keine Staffel, die erst ab 250 Lizenzen anfängt zu existieren.
Daten in Deutschland, Menschen am Telefon
Verarbeitung ausschließlich in deutschen, ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren. Bei Fragen sprechen Sie mit Nils Oehmichen oder Jens Hagel — nicht mit einer Ticket-Warteschlange.
Angaben zu anderen Anbietern beruhen auf deren öffentlich einsehbaren Darstellungen und können sich ändern. Wir verlinken sie bewusst nicht und vergleichen keine Preise, die nicht öffentlich sind.
Wer am Telefon sitzt, wenn Sie anrufen.

Nils Oehmichen
Datenschutzberater & Geschäftsführer
Bei frag.hugo telefonieren Sie direkt mit Nils — kein Account-Manager, keine Hotline. Er ist seit über 13 Jahren TÜV-zertifizierter Datenschutzberater für Mittelständler und kennt Phishing-Simulationen und die Abstimmung mit dem Betriebsrat aus über 200 Mandaten.
Was Geschäftsführer vor der Entscheidung wissen wollen
Fünfzehn Fragen aus echten Erstgesprächen — sortiert nach dem, worum es geht. Steht Ihre nicht dabei, klären wir sie in einer Viertelstunde.
15-Minuten-Gespräch vereinbarenGrundlagen
Eine Phishing-Simulation ist ein kontrollierter Test, bei dem ein Unternehmen selbst täuschend echte Betrugsmails an die eigene Belegschaft schickt, um zu messen, wie viele darauf hereinfallen und wie viele den Angriff melden. Wer klickt, erhält sofort eine kurze Lektion statt einer Sanktion. Die Simulation ist damit Messinstrument und Schulung in einem.
Bei Hugo Learn ist die Simulation ab der Stufe Standard enthalten: 14,90 € pro Mitarbeiter und Jahr (netto), mit Mengenstaffel. Bei 60 Mitarbeitern sind das 714 € im Jahr für unbegrenzte Kampagnen plus den kompletten Schulungskatalog. Das begleitete Jahresprogramm mit Audit-Paket beginnt bei 24,00 € pro Mitarbeiter und Jahr und wird ab 26 Mitarbeitern angeboten.
Sinnvoll ist eine Häufigkeit zwischen monatlich und quartalsweise. Einmal im Jahr reicht nachweislich nicht: Der Effekt einer einzelnen Übung verliert sich binnen weniger Monate. In der Programm-Stufe planen Sie die Kadenz einmal ein — inklusive Sperrzeiten wie Jahresabschluss oder Betriebsferien — und die Simulationen laufen dann automatisch, ohne dass jemand daran denken muss.
Technik und Ablauf
Das ist die häufigste Ursache für wertlose Simulationen — und deshalb steht der Zustell-Assistent am Anfang jeder Kampagne. Er führt Sie durch die Freigabe in Microsoft 365, Google Workspace, Mimecast, Proofpoint oder Hornetsecurity, und eine Prüfmail bestätigt die Zustellung, bevor die Kampagne startet.
Die Bibliothek umfasst 73 Vorlagen, davon 55 ab der Stufe Standard. Der Großteil sind klassische Phishing-E-Mails: gefälschte Rechnungen, Paketbenachrichtigungen, Lizenz- und Passwortwarnungen von Microsoft 365, interne Freigabeanfragen, CEO-Fraud. Dazu kommen in der Programm-Stufe QR-Code-Köder (Quishing) und simulierte Login-Seiten, die eine Eingabe messen ohne sie zu speichern. 32 Vorlagen sind branchenneutral, je sechs gibt es für Gesundheit, Handwerk, Kanzlei, Schule und Verwaltung — jeweils in drei Schwierigkeitsgraden, von Massenware bis zum gezielten Angriff auf die Buchhaltung. Elf Vorlagen liegen auf Englisch vor; welche Sprache jemand bekommt, entscheidet sich je Person. Jede Vorlage lässt sich anpassen, und eigene Szenarien können Sie ergänzen.
Ein Anruf-Drill ist eine rund vierminütige, verzweigte Audio-Szene im Browser. Das Telefon klingelt auf dem Bildschirm, eine synthetische Stimme setzt unter Druck, die Person wählt zwischen zwei bis vier Reaktionen, und die Szene reagiert darauf. Es klingelt kein echtes Telefon: keine Rufnummer, kein Telefonieanbieter, kein Mikrofonzugriff, keine Aufnahme. Gespeichert wird nur, welche Antworten gewählt wurden. Anruf-Drills gehören zur Stufe Programm.
Recht und Mitbestimmung
Ja — sie ist ein anerkanntes Mittel zur Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO. Zu beachten sind zwei Dinge: Es werden personenbezogene Daten der Beschäftigten verarbeitet, dafür braucht es eine dokumentierte Rechtsgrundlage; und in Betrieben mit Betriebsrat besteht regelmäßig ein Mitbestimmungsrecht nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG, weil die Simulation eine technische Einrichtung ist, die zur Verhaltenskontrolle geeignet ist. Beides ist gestaltbar, nicht verboten.
In Betrieben mit Betriebsrat regelmäßig ja. Eine Muster-Betriebsvereinbarung und ein Papier zu den Rechtsgrundlagen liegen als Vorlage bei — sie regeln unter anderem Zweckbindung, Auswertungsebene, Umgang mit Klickdaten und Aufbewahrung. Die Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall, verkürzt aber die Abstimmung erheblich, weil der Betriebsrat einen fertigen Textentwurf statt einer leeren Seite bekommt.
Nein — Auswertungen entstehen erst ab fünf beteiligten Personen, und diese Untergrenze ist in der Datenbank durchgesetzt, nicht bloß eine Einstellung der Oberfläche. Ein Wechsel in einen Modus mit Klarnamen ist an die Programm-Stufe gebunden; will dort jemand im Einzelfall einen Namen sehen, braucht es eine Begründung und die Freigabe durch eine zweite Person, und jeder Schritt landet in einem Protokoll, das Administratoren nicht nachträglich ändern können.
Bei uns nicht. Ein Klick löst eine kurze, freiwillige Lektion aus — mehr passiert nicht. Der Ansatz ist Coaching statt Pranger, und das ist keine Freundlichkeit, sondern Methodik: Wer Angst vor Konsequenzen hat, meldet einen echten Angriff später, nicht früher.
Nein. Es werden keine Zugangsdaten Ihrer Beschäftigten gespeichert. Gemessen wird das Verhalten — geöffnet, geklickt, gemeldet —, nicht der Inhalt einer Eingabe. Das ist der Unterschied zwischen einer Simulation und einem Angriff.
Sie legen die Frist fest — üblich sind 24 Monate, wie sie auch die Muster-Betriebsvereinbarung vorschlägt. Ein nächtlicher Lauf sichert danach die Kennzahlen als Aggregat und löscht die personenbezogenen Rohdaten. Wird ein Konto gelöscht, gehen die Simulationsdaten mit. Das ist keine organisatorische Zusage, sondern ein Vorgang, der von selbst läuft.
Ausschließlich in Deutschland, in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren (Falkenstein und Nürnberg). Kein Drittlandtransfer, keine US-Cloud im Hintergrund. Übertragung TLS-verschlüsselt, Speicherung verschlüsselt.
Nein, und wir bauen das auch nicht auf Wunsch. Die Stimmen sind synthetisch und generisch, personalisiert wird höchstens die Rolle („Ihre Geschäftsführung“), nie der Name einer echten Person. Der Grund ist weniger juristisch als praktisch: Die Einwilligung der Führungskraft deckt nicht die Täuschung derjenigen, die den Anruf hören. Dass eine KI spricht, wird nach Art. 50 Abs. 5 der Verordnung (EU) 2024/1689 vor der ersten Interaktion angesagt und bleibt während des Gesprächs sichtbar.
In der Regel nicht. § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG erfasst die Einführung und die Anwendung technischer Einrichtungen, die zur Überwachung geeignet sind. Ein neuer Kanal mit einer neuen Datenart und einer eigenen Bewertung ist deshalb ein eigener mitbestimmungspflichtiger Vorgang. Eine Vereinbarung, die nur simulierte E-Mails nennt, sollte um einen Absatz zu Drills ergänzt werden — ein Textbaustein dafür liegt im Rechtspaket der Stufe Programm.
Tarife
Standard enthält die Simulation vollständig: unbegrenzte Kampagnen, 55 Vorlagen auf Deutsch und Englisch, Zustell-Assistent, Sofort-Lektion nach dem Klick, zwei Meldewege (Outlook-Add-in und Melde-Postfach), Melde- und Klickrate, Kampagnen-Bericht als PDF — dazu den kompletten Schulungskatalog mit 31 Modulen, ebenfalls auf Deutsch und Englisch. Programm ergänzt das, was Nachweisführung und Mitbestimmung betrifft: das Jahresprogramm im Autopilot, den adaptiven Schwierigkeitsgrad mit Resilienz-Index, den automatischen Quartals-Bericht, den Branchen-Benchmark, 18 weitere Vorlagen (Quishing per QR-Code und simulierte Login-Seiten), die Branchenpakete, den Nutzer-Abgleich mit Microsoft 365, die Anmeldung per SSO, eigene Rollen für Betriebsrat und Auditor, den Datenexport als JSON, das Audit-Paket mit Normzuordnung, das Rechtspaket mit sechs Muster-Dokumenten — und die Eintragung des Nachweises als technisch-organisatorische Maßnahme ins Verarbeitungsverzeichnis. Programm wird ab 26 Mitarbeitern angeboten.
Ab Hugo DSB Standard ist Hugo Learn Standard — und damit die Phishing-Simulation — im Tarif enthalten. Hugo DSB Lite enthält die Free-Stufe. Das Jahresprogramm ist in keinem DSB-Tarif automatisch enthalten; DSB-Kunden bekommen es als Upgrade mit 15 % Nachlass.
Die Free-Stufe von Hugo Learn ist dauerhaft kostenlos für bis zu 5 Mitarbeiter und enthält 3 Basis-Module mit Quiz und Zertifikat — ohne Kreditkarte. Die Phishing-Simulation selbst gehört zur Stufe Standard, weil dafür Ihre Absenderdomäne freigegeben werden muss. Wenn Sie die Oberfläche vorher sehen möchten, zeigen wir sie im 15-Minuten-Gespräch.
Machen Sie Ihre Belegschaft zur ersten Verteidigungslinie
Die Simulation ist ab Hugo Learn Standard enthalten — mit dem kompletten Schulungskatalog im selben Preis. Wenn Sie den Nachweis für Audit, Versicherung oder Betriebsrat brauchen, ist das Jahresprogramm die richtige Stufe.
100 % Datenverarbeitung in Deutschland · ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren