Hugo Learn KI-gestützte Datenschutz- und Cyber-Awareness-Schulungen für Ihre Mitarbeiter
31 Module · Phishing-Simulation · auditfester Nachweis · ab 14,90 €/Mitarbeiter/Jahr
Hugo Learn ist die Schulungsplattform für KMU, die Datenschutz-Grundverordnung Die EU-weite Verordnung, die seit Mai 2018 den Datenschutz regelt. Sie gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten und steht über den nationalen Datenschutzgesetzen. , NIS2-Richtlinie EU-Richtlinie zur IT-Sicherheit, in Deutschland als BSIG seit Dezember 2025 in Kraft. Trifft rund 20.850 Einrichtungen (BT-Drs. 20/13184) direkt — die Geschäftsleitung haftet ihrer eigenen Einrichtung (§ 38 Abs. 2 BSIG). und den KI-Verordnung der EU Die EU-Verordnung zur Regulierung Künstlicher Intelligenz. Stuft KI-Systeme nach Risikoklassen ein und verpflichtet Anbieter und Betreiber zu Transparenz, Dokumentation und Schulung. ernst nehmen – ohne IT-Abteilung zu brauchen. Browser-basiert, in Deutschland gehostet, auf Deutsch geschrieben. Mit echtem Menschen am anderen Ende der Leitung.
Ungeschulte Mitarbeiter sind das teuerste Sicherheitsrisiko Ihres Unternehmens
Nicht der Server in der Ecke, nicht die fehlende Firewall, nicht der vergessene Patch – sondern der Kollege, der den Anhang einer „Rechnungs-Mail“ öffnet. Drei Zahlen, die Sie kennen sollten:
68 %
aller Datenpannen weltweit involvieren laut Verizon DBIR 2024 den Menschen – fast immer durch Phishing, Pretexting oder schlichten Fehler. Technik allein reicht nicht.
60 %
der initialen Eindringversuche in EU-Unternehmen erfolgten 2024 über Phishing, berichtet ENISA. Über 80 % dieser E-Mails nutzen mittlerweile KI – das macht sie für ungeschulte Mitarbeiter kaum noch erkennbar.
20 Mio. €
oder 4 % des weltweiten Konzernumsatzes – das ist der Bußgeld-Rahmen nach Art. 83 DSGVO. Im Verfahren berücksichtigt die Behörde, ob Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig geschult haben. Ein fehlender Schulungsnachweis kann als organisatorisches Versäumnis bußgelderhöhend wirken.
Pflicht ohne Wenn und Aber
§ 26 Bundesdatenschutzgesetz Das deutsche Datenschutzgesetz, das die DSGVO ergänzt. § 38 BDSG regelt insbesondere, ab wann ein Datenschutzbeauftragter Pflicht ist — die berühmte 20-Personen-Schwelle. sowie Art. 32 und 39 DSGVO verpflichten Sie zu regelmäßigen Schulungen; für NIS2-pflichtige Unternehmen (18 Sektoren ab den jeweiligen Größenschwellen) kommen die Pflichten nach BSIG hinzu. „Regelmäßig“ heißt in der Auslegung der deutschen Aufsichtsbehörden: mindestens einmal pro Jahr, besser quartalsweise.
Niemand hat Zeit für PowerPoint-Schulungen
Vor-Ort-Schulungen kosten 2.500–5.000 € pro Termin, sperren halbe Belegschaften für einen Tag und sind nach zwei Wochen vergessen. Mitarbeiter brauchen 15-Minuten-Häppchen, die zwischen zwei Calls passen.
Ein Vorfall – und niemand weiß was zu tun ist
Bei einer Datenpanne haben Sie 72 Stunden Meldefrist. Wenn der erste Mitarbeiter im Eskalationspfad nicht weiß, was eine Datenpanne ist und wen er anrufen muss, ist die Frist verstrichen, bevor das Problem bei Ihnen ankommt.
Die drei Zahlen aus dem oberen Kasten – 68 % menschliches Versagen, 60 % Initialzugang über Phishing, 20 Millionen Bußgeld – stehen nicht beziehungslos nebeneinander. Sie beschreiben die gleiche Mechanik aus drei Perspektiven: Angreifer wissen, dass der Mensch die schwächste Stelle ist; sie greifen ihn gezielt an; und der deutsche Gesetzgeber hat die Strafrahmen dafür gemacht, dass Unternehmen den Menschen schützen müssen. Wer Schulung als „nice to have“ abtut, hat eine der drei Perspektiven nicht verstanden.
Was uns immer wieder bei Mandanten begegnet: Geschäftsführer wissen, dass sie schulen müssten, schieben es aber auf, weil sie die Aufgabe als groß und mühsam empfinden. Vor-Ort-Schulungen passen nicht in den Terminplan, die Auswahl eines Anbieters überfordert ohne IT-Hintergrund, und die Sorge, dass „etwas Falsches“ geschult wird, lähmt zusätzlich. Hugo Learn ist unsere Antwort auf genau diese drei Hürden: keine Terminkollision (jeder schult, wann er Zeit hat), eine kuratierte Module-Auswahl statt unendlicher Katalog, und Inhalte, die ein TÜV-zertifizierter Datenschutzberater geschrieben und freigegeben hat – nicht ein Werbetexter.
Was Hugo Learn ist – und was nicht
Eine Browser-basierte Lernumgebung, integriert in die Hugo DSB Plattform. Keine App, kein Zwang, keine Frickelei – und kein 90-Minuten-Schulungsvideo, das niemand zu Ende guckt.
So funktioniert es
- 1
Mandanten-Setup: Wir legen Ihre Organisation an, importieren Mitarbeiter über CSV oder M365-Auto-Sync (Enterprise) und richten Standard-Pfade pro Abteilung ein.
- 2
Einladung per E-Mail: Jeder Mitarbeiter bekommt eine Einladung mit personalisiertem Link. Single-Sign-On über Microsoft 365 oder Google Workspace, optional eigene SAML-Anbindung.
- 3
Modul absolvieren: 15–25 Minuten Inhalt, dazu ein Quiz mit 5–10 Fragen. Bei ≥ 80 % Score gibt es ein Zertifikat, sonst Wiederholung der falsch beantworteten Bausteine.
- 4
Reporting fließt automatisch: In der DSB-Plattform sehen Sie als Geschäftsführer Teilnahme-Quoten, Score-Durchschnitt und Risiko-Heatmap pro Abteilung.
- 5
Auffrischung nach 12 Monaten: Zertifikate haben ein Ablaufdatum. Die Plattform schickt rechtzeitig vorher die nächste Welle an Einladungen – Sie müssen nichts anstoßen.
Was wir bewusst nicht tun
-
Keine App-Pflicht. Privat-Smartphones bleiben privat. Alles läuft im Browser.
-
Keine 90-Minuten-Videos. Wer 90 Minuten am Stück schult, hat die Lerneffizienz verfehlt – ab Minute 25 hört niemand mehr zu.
-
Keine US-Cloud. Hetzner Falkenstein/Nürnberg. ISO 27001. Kein Drittland-Transfer, keine Schrems-II-Diskussion.
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Kein Übersetzungs-Englisch. Jedes Modul ist auf Deutsch geschrieben, von einem deutschen Datenschutzberater geprüft. Beispiele aus der DACH-Praxis – nicht aus Kalifornien.
-
Kein Helpdesk-Roulette. Bei Fragen telefonieren Sie direkt mit Nils oder Jens, nicht mit einem Ticket-System.
Vom Grundkurs bis zur Geschäftsführer-Schulung
Jedes Modul ist ein in sich abgeschlossenes Lernpaket mit interaktiven Elementen, Praxisszenarien und Abschlussquiz – viele zusätzlich mit Erklärvideo. Sie wählen pro Mitarbeitergruppe, welche Module Pflicht sind und welche optional.
DSGVO-Grundlagen für alle Mitarbeiter
Was ist ein personenbezogenes Datum? Wann darf ich es verarbeiten? Was bedeutet Zweckbindung? Die wichtigsten DSGVO-Grundlagen an Alltagsbeispielen aus dem Büro – ohne Juristen-Deutsch, mit interaktiver Zuordnungs-Aufgabe.
E-Mail & sichere Kommunikation
Richtige Adressierung, BCC statt offenem Verteiler, der sichere Umgang mit Anhängen und Links und Vertraulichkeit in der täglichen Kommunikation – mit interaktivem Phishing-Erkenner.
Passwörter & Zugänge
Warum „Sommer2024!“ kein gutes Passwort ist, wie Passwort-Manager funktionieren und warum die App-basierte Zwei-Faktor-Authentifizierung der SMS überlegen ist – mit praktischen Beispielen.
Home-Office & mobiles Arbeiten
Wie sieht ein sicherer Arbeitsplatz zu Hause und unterwegs aus? Familien-WLAN, privates Notebook, Sichtschutz im Zug und der Umgang mit dem Diensthandy – die Regeln fürs Arbeiten außerhalb des Büros.
Social Engineering erkennen
Wie Angreifer mit Psychologie statt Technik zum Ziel kommen: Autorität, Dringlichkeit, Hilfsbereitschaft. Echte Maschen aus dem deutschen Mittelstand – und wie Sie sie durchschauen.
Datenpannen erkennen & sofort reagieren
Was eine Datenpanne ist, warum die 72-Stunden-Frist ab Kenntnis des Unternehmens läuft und was Sie im Ernstfall sofort tun müssen: intern melden, nichts vertuschen, dokumentieren – mit Entscheidungs-Szenario.
Clean Desk & physische Sicherheit
Aufgeräumter Schreibtisch, gesperrter Bildschirm, der Umgang mit Besuchern (Tailgating), Akten und gefundenen USB-Sticks. Physische Sicherheit nach BSI IT-Grundschutz und ISO 27001 – mit Praxis-Check.
Sicheres Surfen, Updates & Schatten-IT
Warum Updates die wichtigste Schutzmaßnahme sind, der Schloss-Irrtum bei „https“, Drive-by-Downloads und die Gefahr eigenmächtiger Tools (Schatten-IT) – mit Entscheidungs-Szenarien.
Ransomware: Wenn Daten als Geisel genommen werden
Wie Erpressungssoftware ins Unternehmen kommt, wie ein Angriff abläuft und wie Sie im Ernstfall richtig reagieren: Netz trennen, IT melden, kein Lösegeld – nach den Empfehlungen des BSI.
Deepfakes & KI-Betrug erkennen
Gefälschte Stimmen und Videos, CEO-Fraud per KI-Stimmklon, manipulierte Anrufe. Wie KI moderne Betrugsmaschen befeuert – und an welchen Signalen Sie sie erkennen.
Sicheres Arbeiten mit KI-Tools
Was Sie ChatGPT, Copilot & Co. anvertrauen dürfen – und was nicht. Prompt-Hygiene, Datenabfluss und die KI-Kompetenz-Pflicht aus Art. 4 KI-Verordnung der EU Die EU-Verordnung zur Regulierung Künstlicher Intelligenz. Stuft KI-Systeme nach Risikoklassen ein und verpflichtet Anbieter und Betreiber zu Transparenz, Dokumentation und Schulung. – mit klaren Do's und Don'ts.
Datenschutz im Marketing
Einwilligung für Newsletter, Cookies und Tracking, Fotos von Mitarbeitern und Kunden, Werbung per E-Mail. Die Datenschutz-Regeln, die im Marketing am häufigsten gebrochen werden.
NIS2 für Geschäftsführer
Die Geschäftsführer-Schulung zur NIS2-Richtlinie: Betroffenheit, Pflichten und die persönliche Verantwortung der Leitung nach § 38 BSIG – kompakt für Geschäftsführung und IT-Leitung.
Drei Dinge fallen auf, wenn man die Modulliste mit anderen Awareness-Anbietern vergleicht. Erstens: Wir trennen Basis-Inhalte für alle Mitarbeiter klar von Vertiefungs-Modulen für Spezialgruppen. Buchhaltung und Geschäftsführung brauchen CEO-Fraud- und Deepfake-Training, das Marketing braucht Marketing-Datenschutz, die Geschäftsführung braucht NIS2 – und niemand soll mit Inhalten zugeschüttet werden, die für ihn irrelevant sind. Zweitens: Wir schreiben jedes Modul aus deutscher Perspektive und belegen die Inhalte mit Primärquellen (BSI, DSGVO, EU AI Act). Wenn wir Phishing-Beispiele zeigen, sind das echte Mails aus deutschen Postfächern – nicht „Dear Sir/Madam, please find attached our invoice for $4,200“. Drittens: Wir aktualisieren die Inhalte laufend, weil sich Phishing-Muster, KI-Tools und Rechtsprechung in hoher Geschwindigkeit ändern.
Im Standard-Tarif kommt monatlich eine neue, KI-generierte Lektion dazu – aktuelle Vorfälle aus deutschen Aufsichtsbehörden, neue Phishing-Wellen, frische Rechtsprechung. Damit bleibt das Wissen aktuell, ohne dass Sie etwas tun müssen. Sie bekommen am Monatsersten eine kompakte Lektion „Was war zuletzt datenschutzrechtlich los?“ – und können sie als Pflicht oder optional einstufen.
Für Schulen & Schulträger: Alle Pflichtunterweisungen einer Schule in einem Portal — Cyber-, Datenschutz- und Arbeitsschutz-Module mit echter Phishing-Simulation, getrennt pro Schule dokumentiert. Zur Schul-Lösung →
Lieber selbst angeln als angegriffen werden
Wir verschicken realistische Phishing-Mails an Ihre Mitarbeiter – legal, kontrolliert, mit sofortigem Lerneffekt. Wer klickt, lernt in dem Moment, woran er den Angriff hätte erkennen können. Niemand wird vor der Belegschaft bloßgestellt.
Die Simulation ist ab Hugo Learn Standard enthalten — unbegrenzt, ohne Kampagnen-Kontingent, ohne Aufpreis. Sie ist kein eigenes Produkt und kein Zusatzmodul. Alles zum Ablauf, zur Rechtslage und zur Abstimmung mit dem Betriebsrat steht auf der Seite zur Phishing-Simulation.
Massen-Phishing
Typische „Rechnungs-Mail“, gefälschte Paket-Benachrichtigung, falsche Microsoft-365-Login-Warnung. Solche Massen-Mails erkennen geschulte Teams nach kurzer Zeit in aller Regel zuverlässig.
Gezielte Branchen-Mails
Personalisiert auf Ihre Branche, mit echtem Firmen-Logo-Wording im Absender. Beispiel für eine Anwaltskanzlei: „Beschwerde zur Mandatsführung – Aktenzeichen 14/2026“. Hier trennt sich Aufmerksamkeit von Routine – ein Teil klickt erfahrungsgemäß trotz Schulung.
CEO-Fraud-Szenario
Persönliche Ansprache von Buchhaltung und GF-Sekretariat, mit recherchierten Geschäftsdetails (Lieferanten-Namen, anstehende Projekte aus öffentlichen Quellen). Gegen diese Stufe sind auch geschulte Teams verwundbar – hier zeigt sich, wo zusätzlich feste Prozess-Regeln greifen müssen.
Eine Phishing-Simulation ist kein Selbstzweck und schon gar keine Mitarbeiter-Falle. Sie ist Messinstrument und Lerngelegenheit in einem. Ohne Simulation bauen Sie Schulung auf Hoffnung – mit Simulation auf Daten. Wer den Wert nicht sieht, sollte einmal beobachten, wie sich Klickraten innerhalb eines Jahres entwickeln: Mit regelmäßigen, zwischengeschalteten Trainings gehen die Klickraten typischerweise deutlich zurück.
Rechtlich ist die Simulation in Deutschland zulässig – wenn sie ordentlich angekündigt und mitbestimmungsrechtlich behandelt wird. Wo ein Betriebsrat besteht, ist § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG einschlägig, sobald personenbezogene Klick-Daten ausgewertet werden. In der Stufe Programm liegt dafür eine Muster-Betriebsvereinbarung als Vorlage bei; sie schlägt unter anderem vor, auf welcher Ebene ausgewertet wird, dass aus einem Klick keine arbeitsrechtliche Maßnahme folgt und wie lange Klickdaten aufbewahrt werden. Was in so einer Vereinbarung stehen sollte, steht ausführlich auf der Seite zur Phishing-Simulation.
So läuft die Simulation
1. Zustellung sichern
Vor der ersten Mail führt Sie der Zustell-Assistent durch die Freigabe in Microsoft 365, Google Workspace, Mimecast, Proofpoint oder Hornetsecurity. Eine Prüfmail bestätigt, dass die Simulation ankommt statt in der Quarantäne zu landen.
2. Sofort-Lektion nach dem Klick
Wer auf den Link klickt, landet nicht in der Hölle, sondern in einer kurzen Lektion: „Das war eine Übung — und das waren die Signale.“ Rund vier Minuten, freiwillig, ohne arbeitsrechtliche Folge.
3. Zwei Kennzahlen lesen
Ausgewertet werden Klickrate und Melderate — auf Organisations- und Abteilungsebene. Die zweite Zahl ist die wichtigere: Sie beschreibt, ob im Ernstfall jemand Alarm schlägt.
4. Nachweis erzeugen
Der Kampagnen-Bericht als PDF steht auf Knopfdruck bereit. In der Stufe Programm kommt das Audit-Paket dazu, das die Nachweise den Normstellen zuordnet (DSGVO Art. 32, ISO/IEC 27001, NIS2).
Jahresprogramm, Betriebsrat und Nachweis
Standard deckt den Regelbetrieb ab — schulen, simulieren, messen. Wer den Nachweis nach außen braucht, kommt an drei zusätzlichen Dingen nicht vorbei: an einem Rhythmus, der ohne Erinnerung läuft, an einer Einigung mit dem Betriebsrat und an Unterlagen, die ein Prüfer akzeptiert. Genau das ist die Stufe Programm.
Jahresprogramm im Autopilot
Sie legen einmal fest, in welchem Rhythmus geschult und simuliert wird — und in welchen Wochen ausdrücklich nicht. Jahresabschluss, Inventur, Betriebsferien: Diese Sperrzeiten hinterlegen Sie einmal, danach plant das Programm um sie herum. Die gesetzlichen Feiertage Ihres Bundeslandes kennt es selbst, bewegliche eingeschlossen, und versendet nur zwischen 7 und 18 Uhr Ortszeit. Innerhalb des Programms passt sich die Schwierigkeit dem Stand jedes Einzelnen an.
Ergebnis: Der Rhythmus überlebt den Alltag — auch das Quartal, in dem niemand Zeit hat, daran zu denken.
Rechtspaket für die Mitbestimmung
Eine Muster-Betriebsvereinbarung und ein Papier zu den Rechtsgrundlagen liegen als Vorlage bei. Sie greifen die Punkte auf, an denen die Abstimmung erfahrungsgemäß hängt: Zweckbindung, Auswertungsebene, Folgenlosigkeit eines Klicks, Aufbewahrung und Zugriffsrechte.
Was die Vereinbarung zusagt, setzt die Technik durch: Auswertung erst ab fünf beteiligten Personen, Klarnamen nur mit Begründung, Protokoll und Freigabe durch eine zweite Person, Aufbewahrungsfrist mit automatischem Löschlauf.
Ergebnis: Ihr Betriebsrat diskutiert über einen Textentwurf statt über eine leere Seite — und kann nachprüfen, ob die Zusagen halten. Rechtsberatung im Einzelfall ersetzt das nicht.
Audit-Paket mit Normzuordnung
Schulungsnachweise und Kampagnenergebnisse werden den Stellen zugeordnet, nach denen tatsächlich gefragt wird: DSGVO Art. 32, ISO/IEC 27001 A.6.3 und die Sensibilisierungs-Anforderungen aus dem NIS2-Umsetzungsgesetz.
Jedes Paket trägt einen Prüfwert genau der ausgelieferten PDF-Datei, samt Anleitung, wie ein Prüfer ihn selbst nachrechnet. Eine nachträglich veränderte Datei fällt damit auf. Dazu kommt ein Branchen-Benchmark aus anonymisierten Aggregaten — und zum Quartalsende kommt der Bericht von selbst. Auf Knopfdruck wandert der Nachweis außerdem als technisch-organisatorische Maßnahme in Ihr Verarbeitungsverzeichnis — mit Wirksamkeitsbeleg, wie Art. 32 DSGVO ihn verlangt.
Ergebnis: ein Dokument in der Form, in der Prüfer und Cyberversicherer danach fragen. Ob es im Einzelfall genügt, entscheidet der Prüfer.
Wann lohnt sich Programm?
Faustregel: Wenn Sie einen Betriebsrat haben, wenn eine Zertifizierung oder eine
Cyberversicherung Nachweise verlangt, oder wenn Sie unter das
NIS2-Umsetzungsgesetz fallen. Wenn nichts davon zutrifft, ist Standard die
richtige Stufe — Sie können jederzeit hochstufen. Angeboten wird Programm ab
26 Mitarbeitern; als Hugo-DSB-Kunde bekommen Sie es mit
15 % Nachlass, Code COMBO-DSB-LEARN-15.
Anruf-Drills: den Betrugsanruf einmal erlebt haben
Eine Lektion über Anrufbetrug kann man lesen und trotzdem nicht bestehen. Ein Anruf-Drill ist deshalb keine Lektion, sondern eine rund vierminütige, verzweigte Szene: Das Telefon klingelt auf dem Bildschirm, eine KI-Stimme setzt unter Druck, und Sie entscheiden zwischen zwei bis vier Reaktionen. Die Szene reagiert darauf. Am Ende steht die Auflösung mit den Warnsignalen und einer Kurzlektion.
Vier Signale, die auffallen sollten
- 1
Die unterdrückte Nummer
Wer aus dem eigenen Haus anruft, kommt mit der internen Durchwahl. Eine unterdrückte Nummer nimmt Ihnen die einfachste Prüfung ab — den Rückruf.
- 2
Die Uhrzeit als Frist
„Bis zwölf Uhr“ ist keine Information, sondern ein Werkzeug. Die Frist ist so gewählt, dass für eine Rückfrage angeblich keine Zeit bleibt.
- 3
Der Weg an der Buchhaltung vorbei
Eine Zahlung, die den vereinbarten Weg verlassen soll, ist das eigentliche Signal. Echte Anordnungen halten den Prozess aus.
- 4
Das Vier-Augen-Prinzip als Formalie
Wer die zweite Unterschrift als Bürokratie abtut, greift genau die Kontrolle an, die diesen Betrug sonst stoppt.
Genau diese Auflösung sieht am Ende, wer den Drill absolviert hat — zusammen mit dem sicheren Weg durch dieselbe Szene und einer Kurzlektion von rund einer Minute. Gespeichert wird, welche Antworten gewählt wurden; kein Ton, kein Mikrofon, keine Aufnahme.
Kein echter Anruf
Der Drill läuft im Browser. Keine Rufnummer, kein Telefonieanbieter, kein Mikrofonzugriff, keine Aufnahme. Gespeichert wird ausschließlich, welche Antworten gewählt wurden — und das nach zwölf Monaten gelöscht.
Keine geklonten Stimmen
Synthetische, generische Stimmen. Nie die geklonte Stimme einer echten Führungskraft, auch nicht mit deren Erlaubnis: Sie kann nicht einwilligen in die Täuschung derer, die den Anruf hören.
Als KI gekennzeichnet
Der Hinweis auf die künstliche Stimme steht vor dem Start, im Gespräch und in der Auflösung — als Text. Art. 50 Abs. 5 der Verordnung (EU) 2024/1689 verlangt ihn spätestens zur ersten Interaktion; die Pflicht gilt seit dem 02.08.2026.
Fünfzehn Szenarien stehen bereit, zwölf deutsche und drei englische — von der eiligen Überweisung an einen neuen Lieferanten über den IT-Support, der nach dem Passwort fragt, bis zur angeblichen Freigabe aus einer Videokonferenz, die es nie gab. Ausgelöst wird ein Drill entweder als eigene Welle mit neutraler Einladung oder direkt nach einem Klick in einer simulierten Mail — die Kette, die Angreifer tatsächlich benutzen.
Anruf-Drills kosten nichts zusätzlich; sie gehören zur Stufe Programm wie der QR-Köder und die simulierte Anmeldeseite. Für Betriebe mit Betriebsrat gilt: Ein neuer Kanal ist ein eigener mitbestimmungspflichtiger Vorgang, denn § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG erfasst Einführung und Anwendung. Eine Vereinbarung, die nur simulierte E-Mails nennt, deckt Drills nicht ab — das Rechtspaket enthält dafür einen eigenen Absatz.
Wie ein Drill im Einzelnen abläuft, welche Szenarien es gibt und warum wir bewusst nicht zum Hörer greifen, steht auf der Seite zur Phishing-Simulation. Rechtsgrundlage der Auswertung ist Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. f DSGVO in Verbindung mit Art. 32 Abs. 1 DSGVO, ergänzt um die Betriebsvereinbarung nach Art. 88 DSGVO — nicht § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG, den das Bundesarbeitsgericht am 08.05.2025 (8 AZR 209/21) nach der Entscheidung des EuGH vom 30.03.2023 (C-34/21) für unanwendbar erklärt hat.
So sieht eine Lektion aus
Fünf bis sechs Screens, ein Praxistipp je Abschnitt, Belege an den Aussagen — und am Ende ein Quiz. Alle 31 Module stehen offen im Katalog, ohne Anmeldung.
Was ist Social Engineering?
Social Engineering ist die Kunst der Manipulation. Angreifer nutzen nicht technische Schwachstellen, sondern den Menschen als Einfallstor. Sie spielen mit unseren natürlichen Eigenschaften: Hilfsbereitschaft, Vertrauen, Respekt vor Autoritäten und dem Wunsch, Konflikte zu vermeiden. Statt eine Firewall zu knacken, rufen sie einfach an und bitten freundlich um das Passwort. Erstaunlich oft funktioniert das: Social Engineering steht am Anfang vieler erfolgreicher Cyberangriffe — der menschliche Faktor ist an rund zwei Dritteln aller Sicherheitsvorfälle beteiligt (Verizon Data Breach Investigations Report). Die beste Firewall der Welt hilft nicht, wenn ein Mitarbeiter sein Passwort am Telefon verrät.
Merken Sie sich: Kein seriöser IT-Mitarbeiter wird Sie jemals nach Ihrem Passwort fragen. Nie. Unter keinen Umständen.
Belege in diesem Screen: BSI – Der Mensch als Schwachstelle · Verizon Data Breach Investigations Report
Am Ende steht das Quiz
Was ist das Hauptziel von Social Engineering?
- Computer mit Viren zu infizieren
- Firewall-Systeme zu umgehen
- Menschen zu manipulieren, um an Informationen oder Zugänge zu gelangen
- Websites zu hacken
Bestanden ab 80 Prozent. Danach gibt es das Zertifikat, und der Nachweis wandert in die Auswertung — beides ohne Zutun der Verwaltung.
Quiz, Zertifikat, Audit-Nachweis
Jedes Modul endet mit einem Quiz. Wer es besteht, bekommt ein personalisiertes Zertifikat. Wer durchfällt, wiederholt die Bausteine, die er falsch beantwortet hat – nicht das ganze Modul.
Beispiel-Quiz · Modul 03 · Frage 4 von 8
Welche der folgenden E-Mail-Eigenschaften ist kein verlässliches Phishing-Warnzeichen?
Beispiel-Zertifikat (PDF, 1 Seite)
Was auf dem Zertifikat steht
Schulungs-Zertifikat
nach Art. 39 Abs. 1 lit. b DSGVO
Max Mustermann
Mustermann GmbH · Buchhaltung
Jedes Zertifikat trägt eine eindeutige Nummer und einen Prüf-Link. Auditoren (ISO 27001, TISAX, KRITIS) rufen ihn ohne Anmeldung auf und sehen Schulung, Datum und Ergebnis — aus Datenschutzgründen ohne Namen, den gleichen sie mit dem vorgelegten Zertifikat ab. Zertifikate sind 12 Monate gültig, danach erneuert die Plattform automatisch.
Warum das wichtig ist: Aufsichtsbehörden und Auditoren akzeptieren nur Schulungsnachweise, die personenbezogen, datiert und mit Inhaltsangabe versehen sind. Pauschale Aussagen wie „Alle Mitarbeiter wurden geschult“ reichen nicht. Hugo Learn produziert das Format, das ein Auditor erwartet – mit einem Klick als Sammel-Export im ZIP für die ganze Belegschaft.
Die Quiz-Logik ist absichtlich nicht prüfungs-, sondern lernzentriert: Wer eine Frage falsch beantwortet, sieht sofort die richtige Antwort plus eine 2-Satz-Erklärung – nicht erst am Ende. Wer mit weniger als 80 % besteht, bekommt eine Liste der falsch beantworteten Themen und kann sie als 5-Minuten-Refresh nacharbeiten, bevor er den Quiz wiederholt. Das spart Zeit (kein doppeltes Lernen von Themen, die sitzen) und erhöht die Behaltequote messbar – wir sehen in unseren Mandaten nach sechs Monaten typisch 30 % bessere Quiz-Ergebnisse im Wiederholungsbreaking als zum Zeitpunkt der Erst-Schulung.
Zusatzpakete für regulierte Branchen
Ab Hugo DSB Professional. Jedes Branchenpaket bringt 3–5 Tiefenmodule mit echten Fällen aus der jeweiligen Praxis – inklusive Vorlagen für branchenspezifische Richtlinien.
Logistik & Spedition
- Telematik-Daten und Fahrer-Tracking – Beschäftigtendatenschutz
- Subunternehmer-Audits nach NIS2 Art. 21 Abs. 2 lit. d
- Verkehrslagedaten und KRITIS-Verkehr Schwellwert 1.500 Tsd. Tonnen
- GPS-Tracking von Privat-Pkw bei Außendienst
Pharma, Health & MedTech
- Patientendaten nach Art. 9 DSGVO – besondere Kategorien
- GxP-Compliance und Datenintegrität in QM-Systemen
- Telematikinfrastruktur, KIM, ePA-Anbindung
- Pseudonymisierung in klinischen Studien
Anwaltskanzlei & Notariat
- Mandantengeheimnis (§ 43a BRAO) vs. DSGVO-Auskunft
- beA und sichere Mandantenkommunikation
- RAVPV-Konformität bei IT-Dienstleistern
- Verschwiegenheitspflichten externer Mitarbeiter
Versicherung & Finanzberatung
- Bestandsdaten, Schadensdaten, Bonitätsdaten – die drei Säulen
- VVG und DSGVO – Pflichten beim Vertragsabschluss
- Wirecard-Lehren: Subunternehmer-IT-Sicherheit
- DORA-Schwellen für kleine Vermittler
Bau & Handwerk
- Mitarbeiter-Daten auf wechselnden Baustellen (Stundenzettel-Apps)
- GPS-Tracking von Firmen-Pkw und Baumaschinen
- Kundenfotos und Bauprojekt-Dokumentation
- Auftragsverarbeitung mit Subunternehmern
Steuerberatung & WP
- Mandantendaten in DATEV-, Addison-, Sage-Umgebungen
- Berufsgeheimnis (§ 57 StBerG) und IT-Dienstleister
- Lohnbuchhaltung – besondere Kategorien aus Art. 9
- Belegausgabepflicht und Kassensysteme
Von der Bestellung bis zum ersten Zertifikat – 30 Tage
Wir haben den Prozess in 30 Tagen sauber durchgetaktet. Sie machen Onboarding-Kickoff, wir machen den Rest.
Einrichtung — allein oder begleitet
Nach dem Kauf führt Sie die Seite Erste Schritte durch die Einrichtung: Mitarbeiter anlegen, Pflichtmodule festlegen, einladen und die Zustellung für die Simulation freigeben. Sie sehen dort jederzeit, was noch offen ist — in aller Regel eine gute halbe Stunde Arbeit. Wenn Sie es lieber gemeinsam machen: 45 Minuten mit Nils, auf Wunsch, nicht als Voraussetzung.
Mitarbeiter-Einladungen
CSV-Import oder M365-Sync. Einladungs-Mail geht raus mit Erklärtext und SSO-Login. Erinnerungen automatisch nach 7 und 14 Tagen.
Erste Phishing-Simulation (Stufe 1)
Baseline-Messung – ohne Schulung. Wir wissen jetzt, wo Sie stehen. Klicker bekommen die Sofort-Schulung, Nicht-Klicker eine kurze Lob-Mail („Gut erkannt, weiter so“).
Erste Pflichtmodule abgeschlossen
Bei den meisten Mandanten haben 70–80 % nach zwei Wochen die ersten zwei Basis-Module durch. Säumige bekommen einen freundlichen Reminder mit „Ihr Vorgesetzter sieht Ihre Quote“.
Erstes Quartals-Reporting
PDF-Bericht für die Geschäftsleitung: Teilnahmequote, Quiz-Score-Durchschnitt, Phishing-Klickrate Stufe 1 vs. Re-Test. Plus Empfehlung für die nächsten 90 Tage.
Was Sie in den ersten 30 Tagen leisten müssen: Eine CSV-Liste Ihrer Mitarbeiter (oder Microsoft-365-Zugang) und eine Entscheidung über Pflichtmodule pro Abteilung. Das war's. Den Rest macht die Plattform. Die Reihenfolge nimmt Ihnen die Seite Erste Schritte ab: Sie zeigt, was als Nächstes dran ist, und hakt jeden Schritt erst ab, wenn er wirklich erledigt ist. Jede Frage, die uns in den letzten 18 Monaten mehr als dreimal im Kickoff gestellt wurde, ist dort vorbeantwortet — ein Termin ist deshalb möglich, aber nicht nötig.
Was Sie ab Tag 30 leisten müssen: Einmal pro Quartal 30 Minuten Zeit für das Reporting. Wir senden Ihnen den PDF-Bericht vorab, gehen ihn auf Wunsch in einem Videocall mit Ihnen durch und entscheiden gemeinsam, was die nächsten 90 Tage Priorität bekommt. Mehr Aufwand ist nicht.
Drei Stufen. Jede enthält die vorige.
Free zum Ausprobieren, Standard für den Regelbetrieb inklusive Phishing-Simulation, Programm für alle, die den Nachweis brauchen. Netto pro Mitarbeiter und Jahr, jährliche Abrechnung. Schon Hugo-DSB-Kunde? Dann ist Standard ab dem DSB-Tarif Standard bereits enthalten.
Live-Jahrespreis netto, Mengenstaffel eingerechnet. Free gilt bis 5 Mitarbeiter, das Jahresprogramm wird ab 26 Mitarbeitern angeboten.
Free
Zum Ausprobieren — für kleine Teams dauerhaft genug.
dauerhaft kostenlos · bis 5 Mitarbeiter
- 3 Basis-Module (DSGVO, Passwörter, Phishing-Grundlagen)
- Abschlusstest und personalisiertes Zertifikat
- Fortschritt je Mitarbeiter
- Ohne Kreditkarte, unbefristet
Standard
Der Regelbetrieb: kompletter Katalog und unbegrenzte Phishing-Simulation.
pro Mitarbeiter / Jahr · netto
714 € / Jahr für 60 MA
Enthält alles aus Free
- Kompletter Modulkatalog (31 Module)
- Monatlich neue KI-Lektion zur aktuellen Bedrohungslage
- Unbegrenzte Phishing-Kampagnen mit 55 Vorlagen (DE/EN)
- Sofort-Lektion nach dem Klick, zwei Meldewege, Melde- und Klickrate
- Eigene Schulungen per Baukasten erstellen
- Auditfester Nachweis (PDF/CSV) + Abschlussquote
Programm
Das begleitete Jahresprogramm — für Betriebsrat, Audit und Versicherung.
pro Mitarbeiter / Jahr · netto
1.440 € / Jahr für 60 MA
Enthält alles aus Standard
Das Jahresprogramm wird ab 26 Mitarbeitern angeboten. Darunter ist Standard die passende Stufe.
- Jahresprogramm im Autopilot: Kadenz, Sperrzeiten, Feiertage je Bundesland
- Adaptiver Schwierigkeitsgrad + Resilienz-Index (Rechnung offengelegt)
- Quartals-Bericht automatisch, Branchen-Benchmark
- 18 weitere Vorlagen (Quishing, Login-Seiten) + Branchenpakete
- Nachweis als TOM ins Verarbeitungsverzeichnis
- Microsoft-365-Abgleich, SSO (SAML 2.0), Datenexport als JSON
- Mitlese-Zugang für den Betriebsrat, Auditor-Rolle
- Betriebsrats-Modus mit Protokoll und Vier-Augen-Freigabe
- Audit-Paket mit Normzuordnung und prüfbarem Integritätswert
- Rechtspaket: Muster-Betriebsvereinbarung und Rechtsgrundlagen
Staffel Standard
- ab 1 Mitarbeiter
- 14,90 €
- ab 25 Mitarbeitern
- 12,90 €
- ab 50 Mitarbeitern
- 11,90 €
- ab 100 Mitarbeitern
- 10,90 €
- ab 250 Mitarbeitern
- 9,90 €
Staffel Programm
- ab 26 Mitarbeitern
- 24,00 €
- ab 101 Mitarbeitern
- 21,00 €
- ab 251 Mitarbeitern
- 18,00 €
- ab 501 Mitarbeitern
- 15,00 €
Lieber schlüsselfertig?
Viele Unternehmen lassen ihre IT betreuen. Dann übernimmt Ihr Dienstleister die Einrichtung, sorgt dafür, dass die Simulationsmails ankommen, und ist erste Anlaufstelle für Ihre Beschäftigten — Sie bekommen Awareness auf der gewohnten IT-Rechnung.
Ihr Dienstleister übernimmt
- Einrichtung und Abgleich mit Microsoft 365
- Zustellung: Allowlisting in Exchange und Defender
- Betrieb der Absenderdomains
- Meldebutton in Outlook ausrollen
- Erste Anlaufstelle für Ihre Beschäftigten
Sie bekommen den vollen Programm-Umfang
- Kompletter Modulkatalog (31 Module) und monatliche KI-Lektion
- Jahresprogramm im Autopilot, adaptiver Schwierigkeitsgrad
- Audit-Paket mit Normzuordnung und prüfbarem Integritätswert
- Betriebsrats-Modus, Muster-Betriebsvereinbarung, Mitlese-Zugang
- Quartals-Bericht und Nachweis als TOM im Verarbeitungsverzeichnis
Übliche Größenordnung
ab 4,90 € je Person / Monat
entspricht 58,80 € je Person und Jahr · Preis und Umfang legt Ihr Dienstleister fest
Alle Preise netto zzgl. 19 % USt., jährliche Abrechnung. Die Phishing-Simulation ist ab Standard enthalten und wird nicht extra berechnet — so läuft sie ab. Der Nachweis unterstützt Ihre Dokumentationspflicht (DSGVO Art. 32, NIS2); die Verantwortung verbleibt beim Unternehmen.
Wer am Telefon sitzt, wenn Sie anrufen.

Nils Oehmichen
Datenschutzberater & Geschäftsführer
Bei frag.hugo telefonieren Sie direkt mit Nils — kein Account-Manager, keine Hotline. Er ist seit über 13 Jahren TÜV-zertifizierter Datenschutzberater für Mittelständler und kennt DSGVO-Schulungen und Cyber-Awareness im Mittelstand aus über 200 Mandaten.
Was Geschäftsführer vor dem Kauf wissen wollen
Ja. Art. 39 Abs. 1 lit. b DSGVO verpflichtet jeden Verantwortlichen, seine Beschäftigten zu sensibilisieren und zu schulen. § 26 BDSG konkretisiert das für den deutschen Beschäftigtenkontext. Ohne Schulungsnachweis greift im Bußgeldfall der Verschärfungsfaktor „mangelnde organisatorische Maßnahme" – bis zu 20 Mio. € oder 4 % des weltweiten Konzernumsatzes. Mit dem deutschen NIS2-Umsetzungsgesetz (NIS2UmsuCG, in Kraft seit 6. Dezember 2025) trifft betroffene Unternehmen – abhängig von Sektor und Schwellenwerten – zusätzlich eine Schulungspflicht der Geschäftsleitung (§ 38 BSIG).
Sie als Geschäftsführer bleiben verantwortlich – Sie müssen nachweisen, dass Sie die Schulung angeboten und die Teilnahme nachgehalten haben. Hugo Learn schickt automatische Erinnerungen nach 7 und 14 Tagen, das Reporting zeigt offene Quoten. Bei wiederholter Verweigerung haben Sie eine arbeitsrechtliche Grundlage (Weisungsrecht aus § 106 GewO), die Teilnahme als Arbeitspflicht durchzusetzen. Wir liefern auf Anfrage eine vorformulierte Betriebsvereinbarung, die genau diesen Fall regelt.
Die meisten Module dauern rund 15–20 Minuten inklusive Quiz; das Geschäftsführer-Modul zu NIS2 ist etwas umfangreicher. Jedes Modul besteht aus fünf bis sechs Lern-Screens und sechs bis zehn Quizfragen – den genauen Umfang je Thema sehen Sie im Modulkatalog. Wir empfehlen ein bis zwei Module pro Quartal: genug Wiederholung, ohne dass es zur Last wird. Die Lektionen lassen sich pausieren und am nächsten Tag fortsetzen.
Die Module sind bewusst branchenneutral gehalten, damit sie für jedes Unternehmen passen – die Beispiele kommen aus dem typischen Büroalltag. Für Hugo-DSB-Mandate ergänzen wir auf Wunsch branchenspezifische Fallbeispiele (etwa Mandantengeheimnis vs. DSGVO für Kanzleien oder Telematik-Daten für Speditionen).
Ja — am einfachsten über den Unterweisungs-Baukasten: Sie tippen Stichpunkte ein oder laden ein vorhandenes Dokument (PDF/Word) hoch, und die KI erstellt daraus eine interaktive Unterweisung samt Quiz. Sie prüfen den Entwurf und geben ihn frei – die Veröffentlichung erfolgt immer durch einen Menschen. Alternativ binden Sie eigene Slides oder Videos ein. So decken Sie auch Spezialthemen ab – eine interne KI-Richtlinie genauso wie, an Schulen, Unterweisungen für Sport, Chemie/RiSU oder Aufsichtspflicht. Mehr dazu für Schulen & Schulträger.
Auf eigenen Servern bei Hetzner Online GmbH in Falkenstein und Nürnberg. ISO 27001 zertifiziert, ausschließlich in Deutschland. Kein US-Cloud-Anbieter, kein Drittland-Transfer, keine Schrems-II-Problematik. Verschlüsselung in transit (TLS 1.3) und at rest (AES-256). Backups täglich, Aufbewahrung 30 Tage.
Vor Vertragsende exportieren Sie alle Schulungsnachweise und Zertifikate als ZIP (PDF + CSV). Nach Vertragsende gilt eine Schutzfrist von 30 Tagen, in der Sie den Export erneut anfordern können; anschließend werden die personenbezogenen Daten – Namen, E-Mail-Adressen, Quiz-Antworten – gelöscht. Schon während der Laufzeit altern Daten aus Phishing-Kampagnen automatisch aus: Sie stellen die Aufbewahrungsfrist ein, ein nächtlicher Lauf sichert die Kennzahlen als Aggregat und löscht danach die personenbezogenen Rohdaten. Die verbindlichen Einzelheiten stehen im Auftragsverarbeitungsvertrag, nicht auf dieser Seite.
Ja. Hugo Learn ist responsiv aufgebaut, die Module funktionieren in Mobile-Safari, Chrome und Firefox auf iOS und Android. Keine App-Installation nötig – das ist Absicht, weil Privat-Smartphones nicht mit Firmen-Apps belegt werden sollen. Wer pendelt, kann das Phishing-Quiz auf dem Weg zur Arbeit erledigen.
Sie erzeugen den Bericht auf Knopfdruck, wann Sie ihn brauchen – mit Teilnahme- und Abschlussquote (Soll vs. Ist), Quiz-Durchschnitt und, wo eine Simulation lief, Klick- und Melderate. Auswertung auf Organisations- und Abteilungsebene, dazu der Datenexport. In der Stufe Programm kommt der Bericht zum Quartalsende automatisch – und das Audit-Paket ordnet die Nachweise den einschlägigen Normstellen zu, unter anderem DSGVO Art. 32 und ISO/IEC 27001 A.6.3, mit Branchen-Benchmark aus anonymisierten Aggregaten. Ob ein Auditor den Nachweis im Einzelfall genügen lässt, entscheidet er selbst; wir liefern die Form, in der er üblicherweise danach fragt.
Drei Punkte. (1) Sprache und Recht: Hugo Learn ist von Anfang an auf Deutsch geschrieben, mit deutschem Datenschutzrecht im Mittelpunkt – nicht aus dem Englischen übersetzt. (2) Mensch dahinter: Bei Fragen telefonieren Sie mit Nils Oehmichen (TÜV-zertifizierter Datenschutzberater) oder Jens Hagel (21 Jahre IT-Unternehmer), nicht mit einem Support-Ticket. (3) Preis-Modell: Hugo Learn ist eigenständig ab 14,90 €/Mitarbeiter/Jahr buchbar (oder ab dem Standard-Tarif in Hugo DSB enthalten), und die Phishing-Simulation ist darin enthalten statt separat zu kosten. Etablierte internationale Awareness-Anbieter liegen laut öffentlich einsehbaren Angaben meist spürbar höher.
Hugo Learn ist eigenständig buchbar, in drei Stufen: Free für bis zu 5 Mitarbeiter (3 Basis-Module + Zertifikat, dauerhaft kostenlos), Standard ab 14,90 € pro Mitarbeiter/Jahr (netto, mit Mengenstaffel) – kompletter Modulkatalog mit 31 Modulen, monatliche KI-Lektion, unbegrenzte Phishing-Simulation, Sofort-Lektion nach dem Klick und auditfester Nachweis – sowie Programm ab 24,00 € pro Mitarbeiter/Jahr (ab 26 Mitarbeitern) mit Jahresprogramm, Rechtspaket und Audit-Paket. Ab dem ersten Mitarbeiter online buchbar, ohne Vertriebsgespräch. Als Hugo-DSB-Kunde ist Standard ab dem DSB-Tarif Standard bereits enthalten.
Ja, ab der Stufe Standard – und zwar unbegrenzt, ohne Kampagnen-Kontingent und ohne Aufpreis. Enthalten sind die Vorlagenbibliothek, der Zustell-Assistent für Microsoft 365, Google Workspace, Mimecast, Proofpoint und Hornetsecurity, die Sofort-Lektion nach dem Klick sowie Klick- und Melderate als Kennzahlen. In der Stufe Free ist sie nicht enthalten, weil dafür Ihre Absenderdomäne freigegeben werden muss. Wie eine Kampagne abläuft, steht auf der Seite zur Phishing-Simulation.
Standard ist der Regelbetrieb: kompletter Modulkatalog mit 31 Modulen, monatliche KI-Lektion, unbegrenzte Phishing-Kampagnen, Quiz, Zertifikat und Nachweis. Programm enthält alles davon und ergänzt, was Nachweisführung und Mitbestimmung betrifft: das Jahresprogramm im Autopilot mit Kadenz, Sperrzeiten und Ausnahmen, das Audit-Paket mit Zuordnung zu DSGVO Art. 32, ISO/IEC 27001 und NIS2 sowie das Rechtspaket mit Muster-Betriebsvereinbarung. Programm wird ab 26 Mitarbeitern angeboten und kostet ab 24,00 € pro Mitarbeiter und Jahr.
Der Katalog umfasst 31 Module in vier Gruppen: Basis (5), Datenschutz (10), Cyber-Sicherheit (12), Künstliche Intelligenz (4). Titel, Kurzbeschreibung, Umfang und ungefähre Dauer jedes einzelnen Moduls stehen offen im Modulkatalog – ohne Anmeldung, ohne Formular. Dazu kommt jeden Monat eine neue KI-Lektion zur aktuellen Bedrohungslage, und mit dem Baukasten erstellen Sie eigene Unterweisungen.
In Betrieben mit Betriebsrat regelmäßig ja, sobald Sie eine Phishing-Simulation einsetzen oder Schulungsfortschritt personenbezogen auswerten: § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG (technische Einrichtungen, die zur Verhaltens- oder Leistungskontrolle geeignet sind) ist einschlägig. In der Stufe Programm liegt eine Muster-Betriebsvereinbarung als Vorlage bei; sie greift die üblichen Streitpunkte auf – Zweckbindung, Auswertungsebene, Folgenlosigkeit eines Klicks, Aufbewahrung und Zugriffsrechte. Was dort zugesagt wird, hält die Technik nach: Kennzahlen entstehen erst ab fünf beteiligten Personen (in der Datenbank durchgesetzt), der Wechsel zu Klarnamen ist an die Programm-Stufe gebunden, eine Auflösung im Einzelfall braucht Begründung, Protokoll und die Freigabe einer zweiten Person, und die Aufbewahrungsfrist läuft mit einem nächtlichen Löschlauf tatsächlich ab. Die Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall, verkürzt aber die Abstimmung. Bei Bedarf nehmen wir an einem Termin mit Ihrem Betriebsrat teil. Was dabei zu klären ist, steht ausführlich auf der Seite zur Phishing-Simulation; für die Vorlage im Gremium gibt es ein Betriebsrats-Paket zum Herunterladen.
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15 Minuten reichen, um zu sehen, ob das passt
Im Erstgespräch klären wir, wie viele Mitarbeiter Sie schulen müssen, welche Module Pflicht sind und was ein realistischer Zeitplan ist. Kein Verkaufsdruck – Sie entscheiden danach in Ruhe.
Lieber erstmal schreiben? Kontaktformular
„Keine Frage ist doof. Wenn Mitarbeiter im Zweifel sind, sollen sie fragen – nicht klicken.“Nils Oehmichen